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Die Realität des Gefühlten

"Perception is reality": Dass weit über das Be-Greifbare hinaus die Wahrnehmung von Personen, Unternehmen und Ereignissen die Realität bestimmt, ist Dank des Wetterprognostikers Jörg Kachelmann in unser Bewusstsein gerückt.

Der von ihm eingeführten "gefühlten Temperatur" folgten Wortschöpfungen wie die gefühlte Abgabenlast oder der gefühlte Preisanstieg durch den Teuro. Chefs mahnen in Meetings "Bleiben Sie sachlich!" und provozieren damit bei Mitarbeitern die Verdrängung eines wichtigen Teils der Realität: der Emotionen.

Umsichtige Unternehmensführer und Manager wissen aber um die Wirkung des Images als dem wahrgenommenen Zustand eines Unternehmens, eines Produkts oder einer Dienstleistung - bei Medien, Banken und Analysten, in der Politik und bei den Verbrauchern. Geschäfte werden schneller angebahnt und Waren bereitwilliger gekauft, wenn vorab eine "Realität des Vertrauens" geschaffen worden ist.

Manche Unternehmer halten Bekümmerung ums Image für eine kosmetische Übung oder gar Ausfluss von Eitelkeit. Sie glauben, ein gutes Image mit einem netten Zeitungsartikelchen herbeizaubern zu können. Zur Imagebildung und-pflege oder Repositionierung bedarf es indes einer geplanten, kontinuierlichen und langfristigen Kommunikationsarbeit. Die will gelernt und geübt sein.

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