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Die Röchling-Gruppe - Familienclan herrscht über Mischkonzern

Die Röchling-Gruppe gehört mit rund 30 000 Mitarbeitern zu den größten Mischkonzernen Deutschlands. Die Firma mit einem Gesamtumsatz von rund 5,8 Mrd. Euro im Jahr 2003 wird von der Unternehmerfamilie Röchling gelenkt.

dpa-afx MANNHEIM. Die Röchling-Gruppe gehört mit rund 30 000 Mitarbeitern zu den größten Mischkonzernen Deutschlands. Die Firma mit einem Gesamtumsatz von rund 5,8 Mrd. Euro im Jahr 2003 wird von der Unternehmerfamilie Röchling gelenkt. Der weltweit tätige Konzern mit Sitz in Mannheim produziert neben Rüstungsgütern auch technische Kunststoffe sowie Automobil- und Kommunikationstechnik.

Die Firma besteht aus der Holding-Gesellschaft "Gebr. Röchling KG", in der die nicht börsennotierten Unternehmen zusammengefasst sind, und der "Röchling Industrie Verwaltung Gmbh (RIV)". Über die RIV ist Röchling mit 42,1 Prozent am Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall beteiligt. Insgesamt gehören mehr als 300 Tochter- und Beteiligungsgesellschaften zum Unternehmen. Nach Einschätzung des "Manager-Magazins" ist die Firma "eines der größten deutschen Industriekonglomerate".

Rheinmetall IST Wichtigste Röchling-Investition

Rheinmetall ist die wichtigste Investition des Konzerns. Allein über diese Beteiligung kommt die RIV auf rund 20 000 Mitarbeiter. Zum Gesamtumsatz des Röchling-Konzerns trug Rheinmetall im vergangenen Jahr mit rund 4,2 Mrd. Euro bei.

Das Familienunternehmen ist aus einer 1 822 im Saarland gegründeten Kohlehandlung hervorgegangen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stiegen die Röchlings in die Stahlproduktion ein. Mit dem Kauf der Völklinger Hütte an der Saar legten sie den Grundstein für ihr Industrie-Imperium. Nach dem Zweiten Weltkrieg expandierte die Familie vor allem in der Rüstungsbranche.

Oberhaupt der Röchling-Gruppe ist der Vorsitzende des Familienrates und des Aufsichtsrates von Rheinmetall, Klaus Greinert, der in den Clan eingeheiratet hat.

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