Die rot-grüne Koalition gerettet
Grüne konnten Niederlagenserie stoppen

Die Grünen befinden sich nach Jahren der Niederlagen wieder im Aufwind. Mit einem Plus von 3,9 Punkten auf 12,8 Prozent in Bremen konnte die Partei zum dritten Mal in Folge einen Stimmenzuwachs bei Landtagswahlen verzeichnen.

HB/dpa HAMBURG. Schon bei der Bundestagswahl am 22. September 2002 hatten die Grünen ein Plus von 1,9 Punkten auf 8,6 Prozent erreicht und damit die rot-grüne Koalition gerettet. Bei der zeitgleichen Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern büßten sie jedoch 0,1 Punkte ein und landeten bei lediglich 2,6 Prozent.

Zuvor hatten die Grünen einen schmerzlichen Abstieg erlebt, der 1998 in Niedersachsen begann. Im Osten schieden sie aus allen Landtagen aus, im Westen scheiterte 1999 ihre Rückkehr ins Saarbrücker Parlament. Derzeit sind sie noch in zehn der 16 Landtage und in zwei Landesregierungen (Nordrhein-Westfalen und Schleswig- Holstein) vertreten. Nach dem Ende von Rot-Grün 2001 in Hamburg mussten sie Anfang 2002 auch ihre Berliner Senatorenposten abgeben. Ihre größten Stimmenverluste erlebten die Grünen 1999 in Hessen (minus 4 Punkte), Bremen (minus 4,1) und Berlin (minus 3,3), im Jahr 2000 in Nordrhein-Westfalen (minus 3 Punkte) und 2001 in Baden- Württemberg (minus 4,4) und Hamburg (minus 5,4).

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