Die rund 300 000 Post-Mitarbeiter bekommen Sonderkonditionen
Post geht mit Thomas Gottschalk an die Börse

Der Börsengang ist für den 6. November geplant.

dpa BONN. Die Post-Aktie werde etwa vier Wochen nach dem Börsengang der Telekom-Tochter T-Mobil in den Markt eingeführt, sagte Unternehmenssprecher Gert Schukies am Donnerstag in Bonn. Die Konditionen für die Ausgabe des Wertpapiers analysiere der Bund derzeit noch. Voraussichtlich werde Bundesfinanzminister Hans Eichel etwa 30% des Unternehmens an die Börse bringen. Wieviel die Aktie kosten soll, werde im September feststehen, sagte Schukies weiter. Definitiv werde es aber Frühzeichnerrabatte geben. Die rund 300.000 Mitarbeiter könnten die Post-Aktie zu Sonderkonditionen kaufen.

Nach den erfolgreichen Werbekampagnen der Telekom mit dem Schauspieler Manfred Krug setzt auch die Deutsche Post AG für ihren Börsengang auf den Glanz des Show-Business. Mit Deutschlands Top-Entertainer Thomas Gottschalk als Galionsfigur werde die Post eine viermonatige Werbekampagne im Volumen von rund 100 Mill. DM (rund 51,1 Mill. Euro) starten, bestätigte Unternehmenssprecher Uwe Bensien am Donnerstag der dpa. Der Termin des Börsengangs stehe noch nicht definitiv fest, im Gespräch sei aber der 6. November.

Der 50 Jahre alte Gottschalk werde zusammen mit seinem Bruder Christoph, einem 46-jährigen Münchner Juristen und Geschäftsführer der Medienfirma Dolce Media AG, in kurzen Dialogen agieren, hieß es bei der Post. Finanzielle Details wurden nicht genannt. Geplant seien zehn in Los Angeles produzierte TV-Spots, Fotodrucke auf den Fahrzeugen des Konzerns sowie Radio- und Zeitungswerbung.



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