Die schlimmsten Anschläge auf Ziele der USA
Chronologie des Terrors

Seit Jahrzehnten sind die USA, ihre Bürger und Einrichtungen eine bevorzugte Zielscheibe von Terrorakten.

dpa-AFX/afp HAMBURG. Eine Chronologie der schwersten Gewalttaten seit 1920:

11. September 2001

Eine beispiellose Terrorserie trifft die Wirtschafts- und Machtzentren der USA. Zunächst rasen am Morgen (Ortszeit) innerhalb von 18 Minuten zwei Flugzeuge ins World Trade Center in New York, wenig später eine weitere Maschine ins Verteidigungsministerium. Die beiden weltbekannten Zwillingstürme des World Trade Centers stürzen wenig später ein. US-Präsident George W. Bush spricht von offensichtlichen Terrorakten.

12. Oktober 2000

Anschlag auf den US-Zerstörer "Cole" in Aden (Jemen). Die Explosion reist ein Loch in den Rumpf und tötet 17 Soldaten. Als mutmaßlicher Drahtzieher gilt der saudische Extremist Osama bin Laden.

7. August 1998

Bei Attentaten auf die US-Botschaften in Nairobi und Daressalam werden 224 Menschen getötet, unter ihnen auch zwölf US-Bürger. Als Drahtzieher beschuldigen die USA den saudiarabischen Fundamentalistenführer Osama bin Laden. Anfang 2001 wurden in New York vier mutmaßliche Gefolgsleute bin Ladens für schuldig gesprochen, mit den Attentaten ein Komplott zur Ermordung von US-Bürgern ausgeführt zu haben.

7. Juli 1998

Gleichzeitig explodieren Autobomben vor den US-Botschaften in Nairobi (Kenia) und Daressalam (Tansania). Unter den insgesamt 230 Opfern sind zwölf US-Bürger. Die Hinweise deuten auf bin Laden.

25. Juni 1996

Vor einem Wohnkomplex der US-Luftwaffe in Dhahran (Saudi-Arabien) fliegt ein Tanklaster in die Luft. 19 amerikanische Soldaten sterben, 240 ihrer Landsleute werden verletzt. Die schiitische Hisbollah bekennt sich zu der Tat.

13. November 1995

Explosion einer Autobombe vor einem Schulungsgebäude der saudischen Nationalgarde in Riad. Unter den sieben Toten sind fünf US-Ausbilder. Mehrere radikalislamische Organisationen bekennen sich zu der Tat.

April 1995

Bei dem Anschlag auf ein Behördengebäude in Oklahoma City werden insgesamt 168 Menschen getötet, unter ihnen 19 Kinder. Der Täter Timothy McVeigh begründete den Anschlag mit der Polizeiaktion von Waco im Jahr 1993. Bei dem Sturm der US-Bundespolizei auf das Anwesen des Sektenführers David Koresh in Texas waren damals rund 80 Menschen getötet worden, unter ihnen 22 Kinder. McVeigh wurde im Juni 2001 hingerichtet.

26. Februar 1993

Unter dem World Trade Center in New York geht eine Autobombe hoch. Bilanz des bis dahin schwersten Anschlags von ausländischen Terroristen in den USA: 6 Tote, mehr als 1000 Verletzte. Drahtzieher soll der ägyptische blinde Scheich Omar Abderrahman gewesen sein.

21. Dezember 1988

Explosion eines PanAm-Jumbos über Schottland, 270 Tote. Agenten des libyschen Geheimdienstes sollen den Sprengstoff an Bord geschmuggelt haben.

5. September 1985

Die palästinensische Abu-Nidal-Gruppe kapert in Karachi (Pakistan) einen Jumbo der PanAm, um die Freilassung von Inhaftierten zu erzwingen. 17 Menschen sterben beim Sturm auf die Maschine.

29. Dezember 1975

Bombenanschlag auf den New Yorker Flughafen La Guardia. Elf Tote und 75 Verletzte. Niemand wird festgenommen.

24. Januar 1975

Explosion in einer New Yorker Bar, vier Menschen werden getötet. Zu dem Anschlag bekennen sich die Streitkräfte zur Befreiung Puerto Ricos (FALN), denen zwischen 1974 und 1977 insgesamt 49 Anschläge in New York zugeschrieben werden.

16. September 1920

Eine Bombe explodiert im Wall-Street-Viertel in New York. 40 Menschen werden getötet und mehrere hundert verletzt. Die Polizei schreibt den Anschlag Anarchisten zu.

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