Die sieben Auktionskandidaten steigern um die Wette
UMTS: Die 40 Milliarden-Mark-Grenze rückt in Nähe

Pro Runde legen die Bieter jetzt 1 Mrd. DM drauf. Die G3-Gruppe um Telefónica und Sonera hat sich an die Spitze gesetzt.

dpa MAINZ. Bei der Auktion der UMTS-Mobilfunklizenzen bewegen sich die Gebote in Riesenschritten auf die 40 Milliarden-DM-Grenze zu. Nach der 106. Runde summierten sich die Höchstgebote für die zwölf Frequenzpakete auf 36,6 Mrd. DM. Dabei legten die Bieter am Donnerstagmorgen pro Runde im Schnitt mehr als eine Milliarde DM drauf. Wenn die Versteigerung in diesem Tempo weitergeht, könnten am Abend weit über 40 Mrd. DM erreicht werden. Damit würden sich die von Bundesfinanzminister Hans Eichel fest eingeplanten Auktionserlöse von 20 Mrd. DM bereits verdoppelt haben.

An die Spitze des Bieterfeldes setzte sich die Bietergruppe G3 (Telefónica, Sonera), die für die größere UMTS-Lizenz (drei Frequenzblöcke) knapp 9,4 Mrd. DM bot. Es folgten Mannesmann Mobilfunk und E-Plus/Hutchison, die ebenfalls mehr als neun Mrd. DM boten. Alle sieben Unternehmen und Konsortien waren noch im Rennen. Ein Ende der Versteigerung ist weiterhin nicht absehbar.

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