Die Situation ist aber unter Kontrolle
Zahl der Ebola-Opfer in Uganda steigt auf 60

ap KAMPALA. Die Zahl der Todesopfer des Ebola-Virus in Uganda ist am Dienstag auf 60 gestiegen. Das Gesundheitsministerium erklärte in einer Stellungnahme, die Öffentlichkeit sei darüber informiert worden, dass die Situation unter Kontrolle sei. Es gebe keinen Grund zur Panik. Nach Angaben des Ministeriums wurden in den vorangegangenen 24 Stunden fünf Menschen mit Symptomen in ein Krankenhaus eingeliefert, sechs Patienten starben. Weitere 165 Menschen sind vermutlich mit dem tödlichen Ebola-Virus infiziert.

Bis zur Eindämmung noch ca. drei Monate

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärte am Dienstag, bei mehreren Krankheitsfällen in einem Flüchtlingslager im Norden des Landes handele es sich nicht um Ebola. WHO-Sprecher Valery Abramov sagte, bisher seien alle Fälle in der Stadt Gulu, 350 Kilometer nördlich der Hauptstadt Kampala, aufgetreten. Bis zur Eindämmung der Epidemie könnten seinen Angaben zufolge drei Monate vergehen. Andere WHO-Vertreter zeigten sich optimistischer und sprachen von etwa einem Monat. Das Welternährungsprogramm (WFP) verteilte am Dienstag wieder Nahrungsmittel in den Flüchtlingslagern. Die Mitarbeiter wollten bei der Arbeit Schutzkleidung tragen.

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