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Bisher keine Massenvernichtungswaffen gefunden

Alliierte Streitkräfte haben nach eigenen Angaben bisher keine Massenvernichtungswaffen im Irak entdeckt. Zugleich sagte US-General Tommy Franks am Samstag im US-Hauptquartier im Golfstaat Katar, dass Informationen über die Lagerung von Massenvernichtungswaffen derzeit geprüft würden.

HB/dpa DOHA. "Es gibt aber keinen Zweifel daran, dass das irakische Regime Massenvernichtungswaffen besitzt", sagte er vor Journalisten.

Ersten Hinweisen zufolge habe die Bevölkerung in der südirakischen Stadt Basra einrückende alliierte Truppen "begrüßt". "Der Vormarsch der Truppen auf Bagdad verläuft nach unserem Zeitplan", sagte er weiter. Mehrere irakische Militäreinheiten mit insgesamt bis zu 2000 Soldaten hätten ihre Waffen niedergelegt.

Erstmals seit Beginn der Kampfhandlungen zeigte die US-Kommandozentale in Katar Videos von behaupteten Einschlägen von Präzisionsbomben in irakischen Militäreinrichtungen und auf einem irakischen Schiff im arabischen Golf, das Minen legen wollte.

Franks räumte zudem ein, dass kleinere Einheiten türkischer Truppen bereits in den Nordirak eingedrungen seien, was die USA wegen befürchteter Konfrontationen mit kurdischen Milizen zunächst verhindern wollten. US-Truppen hätten bei ihren Operationen auch "terroristische Komplexe" im Irak zerstört, sagte Franks, ohne Einzelheiten zu nennen.

"Bislang gab es für uns keine Überraschungen", meinte Franks. Auf die Frage, wo sich der irakische Machthaber Saddam Hussein derzeit befinde und ob er noch am Leben sei, meinte er lediglich: "Ich habe keinerlei Hinweise."

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