Die Telekom muss auch künftig säumige Talkline-Kunden mahnen
Telekom verliert Rechtsstreit gegen Talkline

Am Dienstag hat die deutsche Telekom eine Einstweilige Verfügung erhalten, auch weiterhin säumige Talkline-Kunden abzumahnen, wogegen sie allerdings rechtliche Schritte einleiten will.

dpa KÖLN. Die Deutsche Telekom muss bis auf Weiteres säumigen Telefonkunden eine einheitliche Mahnung über alle - auch bei den Wettbewerbern - ausstehenden Beträge stellen. Dies hat das Kölner Landgericht auf Antrag der Telefongesellschaft in einer Einstweiligen Verfügung entschieden. Es sei gelungen, dem Gericht glaubhaft zu machen, dass es erhebliche Probleme bei der Abwicklung des neuen Inkasso-Verfahrens mit der Telekom geben werde, teilte die Talkline GmbH am Dienstag mit.

Telekom kündigt rechtliche Schritte gegen den Beschluss an

Mit der Entscheidung des Gerichts müsse die Telekom jetzt wie bisher in 90 Prozent der Fälle Fakturierung, Mahnung und Reklamation bearbeiten, hieß es weiter. Ein Sprecher der Telekom kündigte rechtliche Schritte gegen den Beschluss an. Ein solches Vorgehen sei beispiellos und nicht nachvollziehbar. Gegen das neue Inkassoverfahren hatte auch der Billiganbieter 01051 Telecom eine Einstweilige Verfügung erwirkt.

Beim Verwaltungsgericht Köln ist eine weitere Klage der Talkline im Zusammenhang des Inkasso-Verfahrens gegen die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post anhängig. Dabei geht es um einen Beschluss der Behörde aus dem vergangenen Jahr, weswegen die Wettbewerber grundsätzlich für das Mahnverfahren zuständig seien. Die Konkurrenten der Telekom wollen dagegen erreichen, dass der Ex-Monopolist auch künftig die erste Mahnung für ihre Wettbewerber übernehmen muss.

Am Montag wurde bekannt, das erstmals seit langer Zeit, die Kosten für Ferngespräche über Call-by-Call wieder teurer geworden sind.


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