„Die Verbraucher fühlen sich miserabel“: Vertrauen der US-Verbraucher sinkt rapide

„Die Verbraucher fühlen sich miserabel“
Vertrauen der US-Verbraucher sinkt rapide

Kriegssorgen und steigende Ölpreise haben ist die Zuversicht der US-Verbraucher im Februar auf den niedrigsten Stand seit neuneinhalb Jahren gedrückt.

HB/dpa NEW YORK. Der Index brach von 78,8 Punkten im Januar auf 64 Punkte ein, teilte das Conference Board, ein Forschungsinstitut der Privatwirtschaft, am Dienstag in New York mit. Ökonomen hatten mit einen Rückgang von höchstens fünf Punkten gerechnet. Der private Konsum ist mit Abstand die wichtigste Säule der US-Konjunktur.

Der Einbruch war mit einer Ausnahme nach dem Terroranschlägen vom 11. September so groß wie seit April 1980 nicht mehr. Damals war der Befreiungsversuch der amerikanischen Geiseln in Iran fehlgeschlagen. Der Index, der die Einschätzung der Bevölkerung über die Wirtschaftsaussichten der nächsten sechs Monate misst, fällt seit drei Monaten.

"Die Verbraucher fühlen sich miserabel", sagte der Chefökonom der New Yorker Consulting-Firma, Joshua Shapiro, der Agentur Bloomberg. Als Faktor nennen Volkswirte vor allem die gestiegenen Energiepreise. Nach Angaben des Energieministeriums liegen die Heizkosten in diesem Winter 50 Prozent höher als vor einem Jahr.

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