Die Verpflichtungen des FC Bayern
Bayern wartet auf Makaay

Der FC Bayern München muss im Werben um den niederländischen Fußball-Nationalspieler Roy Makaay weiter auf eine Entscheidung warten. "Da werden wir sicherlich noch zwei, drei Wochen Geduld haben müssen", sagte Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge in einem am Donnerstag auf der Internetseite des Vereins erscheinenden Interview.

HB/dpa MÜNCHEN. Erst nach dem Saisonende der spanischen Primera Division werde man wissen, ob Deportiva La Coruna bereit sei, den Spieler abzugeben und zu welchen Konditionen.

Bundesliga-Torschützenkönig Giovane Elber wünscht sich die Verpflichtung des Konkurrenten. "Wir haben uns selbst unter Druck gesetzt, wollen die Champions League gewinnen. Da brauchen wir jeden guten Stürmer", sagte Elber der "Sportbild". Er würde ihn angeblich besonders empfangen: "Ich würde ihn sogar frühmorgens um fünf Uhr vom Flughafen abholen, wenn er kommt."

Interesse hat der FC Bayern auch am Argentinier Carlos Tevez bekundet. "Wir bemühen uns um ihn. Aber ich muss ganz klar sagen: Entweder holen wir Makaay oder Tevez. Beide mit Sicherheit nicht, allein schon aus finanziellen Gründen", sagte Rummenigge. Der Vorstandschef hatte in der vergangenen Saison auch zu den Kritikern von Elber gehört. Der 21-malige Torschütze sah die zum Teil scharfen Äußerungen als notwendig an. "Ich brauche Kritik. Sonst bin ich zu schnell selbstzufrieden", sagte der Brasilianer.

Er selbst übte unterdessen Kritik an Landsmann Alex Alves, der bei Hertha BSC scheiterte und zurück nach Südamerika wechselt. "Er ist selbst schuld", meinte Elber. "Er hätte Deutsch lernen müssen." Dass viele seiner Landsleute in der Bundesliga Probleme haben, liegt nach Ansicht von Elber an deren Einstellung. "Fußball spielen kann fast jeder. Aber wenn man hierher kommt, muss man bescheiden sein", sagte der 30-Jährige. "In Deutschland fängt man bei null an."

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