Die verschiedenen Zertifikate
Von Index und Co.

Open-End-Zertifikate, Indexzertifikate und Indexfonds - was verbirgt sich dahinter? Eine kurze Begriffsklärung stellt die Produkte vor.

Open-End-Zertifikate

Die begrenzte Laufzeit war lange Zeit der große Nachteil von Zertifikaten gegenüber Fonds und machte sie für Sparpläne unattraktiv. Nach dem Auslaufen der Zertifikate mussten die Ratensparer in andere Anlagen umschichten. Die rettende Idee hatte schließlich die niederländische Bank ABN Amro. Im August 2000 brachte sie das erste Endlos("Open End")-Zertifikat auf den Markt. Innerhalb kurzer Zeit wurde diese Variante populär, und andere Institute zogen nach. Indexzertifikate und Indexfonds Indexprodukte bieten Anlegern die Möglichkeit, an der Entwicklung eines Kursbarometers teilzuhaben. Sie eignen sich für risikoscheue Anleger - denn die Gefahr, schlechter als der Markt zu sein, entfällt. Wer Indexzertifikate erwirbt, besitzt die im Index enthaltenen Aktien nicht selbst, er kauft nur ein Anrecht auf Zahlung eines vom Indexstand abhängigen Geldbetrags. Zertifikate sind rechtlich gesehen Anleihen: Der Käufer wird zum Gläubiger und leiht dem Emittenten Geld, um es später wieder zurückzuverlangen. Indexfonds hingegen sind "passiv" gemanagte Fonds - das heißt, im Gegensatz zu "aktiv" gemanagten Fonds versuchen sie lediglich, den Index möglichst genau abzubilden. Wie bei anderen Fonds werden bei ihnen Fondsgebühren fällig. An der Börse gehandelt werden Indexaktien. Bei ihnen fallen die üblichen Ordergebühren an.

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