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'Die Welt': Berlin meldet für 2005 Staatsdefizit von 2,9% nach Brüssel

Die Bundesregierung wird nach einem Zeitungsbericht für das nächste Jahr ein Staatsdefizit von 2,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) nach Brüssel meldet. Für dieses Jahr melde die Regierung ein Staatsdefizit von 3,75 Prozent des BIP.

dpa-afx BERLIN. Die Bundesregierung wird nach einem Zeitungsbericht für das nächste Jahr ein Staatsdefizit von 2,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) nach Brüssel meldet. Für dieses Jahr melde die Regierung ein Staatsdefizit von 3,75 Prozent des BIP. Dies gehe aus dem jüngsten Stabilitätsprogramm von Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) hervor, das der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "Die Welt" (Dienstagausgabe) vorliegt. Damit würde Deutschland 2005 zum ersten Mal seit drei Jahren das Defizitkriterium des Stabilitätspaktes wieder erfüllen.

Voraussetzung für das Erreichen des Defizit-Ziels im kommenden Jahr sei ein Wirtschaftswachstum von 1,7 Prozent. Sollte dieser Wert um bis zu einem halben Prozentpunkt unterschritten werden, wird Deutschland auch 2005 das Defizit-Ziel verfehlen. Dann, so heißt es im Stabilitätsprogramm, "wird erst im Jahr 2006 die Drei-Prozent-Marke unterschritten".

Die Wirtschaftsinstitute und die Sachverständigen waren in ihren Prognosen für 2005 zurückhaltender als die Bundesregierung und hatten ein Wachstum von 1,5 Prozent vorausgesagt.

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