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'Die Welt': Railion im Minus - Jeder dritte Arbeitsplatz bedroht

Das Güterverkehrsunternehmen Railion entwickelt sich nach einem Zeitungsbericht zum größten Verlustbringer der Deutschen Bahn.

dpa-afx BERLIN/MAINZ. Das Güterverkehrsunternehmen Railion entwickelt sich nach einem Zeitungsbericht zum größten Verlustbringer der Deutschen Bahn. In diesem Jahr werde die frühere DB Cargo mit Sitz in Mainz ein Minus von 70 Mill. Euro verbuchen, schreibt "Die Welt" (Samstagausgabe) unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise. Würden keine Gegenmaßnahmen ergriffen, droht den Angaben zufolge im nächsten Jahr ein Verlust von rund 297 Mill. Euro. Bis 2008 sei nach Angaben der Gewerkschaft Transnet mit einem Abbau von bis zu einem Drittel der 24 000 Arbeitsplätze zu rechnen, schreibt die Zeitung.

Railion wollte die Zahlen am Freitag nicht kommentieren. Zu Gerüchten beziehe er keine Stellung, sagte ein Unternehmenssprecher. Dem Zeitungsbericht zufolge wird der Bahn-Unternehmensbereich Transport & Logistik, zu dem Railion gehört, im nächsten Jahr nur noch einen Betriebsgewinn in Höhe von fünf Mill. Euro machen. Schon in diesem Jahr liegt der Bereich dem Bericht zufolge mit einem Plus von 190 Mill. Euro deutlich unter Plan. Die Lage bei Railion werde am Montag bei einer außerordentlichen Vorstandssitzung der Bahn AG in Berlin besprochen. Drastische Investitionskürzungen stünden bevor.

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