Die wichtigsten Stationen
50 Jahre Fernsehen in Deutschland

Das Fernsehen ist aus deutschen Wohnzimmern nicht mehr wegzudenken. Vom öffentlich-rechtlichen zum privaten Fernsehen, vom Schwarzweiß- zum Farbfernsehen, von etwa 1 500 zu mehr als 30 Millionen angemeldeten Fernsehteilnehmern - das Fernsehen hat sich in 50 Jahren zu einem der wichtigsten Informationsmedien entwickelt.

HB/dpa HAMBURG. Eine Chronologie der deutschen TV-Geschichte:

25. Dezember 1952: Der NWDR (Nordwestdeutscher Rundfunk) beginnt mit dem regelmäßigen Fernsehbetrieb und bietet täglich zwei Stunden Programm. Die erste "Tagesschau" wird einen Tag später ausgestrahlt. Der Deutsche Fernsehfunk (DFF) der DDR nimmt rund drei Jahre später seinen regulären Betrieb auf.

2. Juni 1953: Als erste internationale Direktsendung wird die feierliche Krönung von Elizabeth II. live aus London übertragen.

1. November 1954: Das ARD-Gemeinschaftsprogramm nimmt mit zunächst sechs Sendern der Länder seinen Betrieb auf.

3. November 1956: Der Bayerische Rundfunk (BR) strahlt zum ersten Mal einen Werbespot aus. Beppo Brem und Lisl Karstadt werben für "Persil".

21. März 1960: Das umstrittene politische Magazin des DDR- Fernsehens "Der Schwarze Kanal" von Karl-Eduard von Schnitzler geht auf Sendung.

1. April 1963: Das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) nimmt seinen Sendebetrieb auf.

25. Januar 1964: Deutsche Zuschauer sehen zum ersten Mal Hans-Joachim Kulenkampff in seiner Quiz-Show "Einer wird gewinnen".

25. August 1967: Das Fernsehen wird bunt - Willy Brandt gibt auf der Berliner Funkausstellung den Startschuss für das Zeitalter des Farbfernsehens. 1969 sendet auch das DDR-Fernsehen in Farbe.

21. Juli 1969: Millionen Zuschauer verfolgen weltweit live die ersten Schritte eines Menschen auf dem Mond.

29. November 1970: Der erste "Tatort" ("Taxi nach Leipzig") wird ausgestrahlt. Im DDR-Fernsehen startet im Juni 1971 die erste Folge der Krimiserie "Polizeiruf 110".

1975: Neue Fernsehgeräte werden serienmäßig mit Fernbedienungen ausgestattet, das Zeitalter des "Zappens" beginnt.

3. September 1981: ZDF-Sendungen werden regelmäßig im Stereoton ausgestrahlt. Die ARD sendet ab 1985 im Mehrkanalton.

1. Januar 1984: Das erste Kabelfernsehen, das Ludwigshafener Kabelpilotprojekt, startet.

2. Januar 1984: Der Privatsender RTL plus (später RTL) nimmt seinen Sendebetrieb auf, ein Jahr später kommt Sat1.

1. November 1986: Das erste deutsche Pay-TV (Abonnement-Fernsehen) Teleclub startet in Hannover. 1991 geht Premiere auf Sendung.

31. Dezember 1991: Mehr als ein Jahr nach dem Mauerfall stellt das DDR-Fernsehens DFF sein Programm ein.

1. Januar 1992: Der neue gesamtdeutsche Rundfunk-Staatsvertrag tritt in Kraft. Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) und der Ostdeutsche Rundfunk Brandenburg (ORB) nehmen als Mitglieder der ARD ihren Sendebetrieb auf.

2002: Die größte Werbekrise erfasst das deutsche Fernsehen - die Kirch Media, Mehrheitsgesellschafter der Pro Sieben Sat1 Media AG, stellt Insolvenzantrag.

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