Die Williams-Schwestern und Lindsay Davenport sagten ihre Teilnahme ab
WTA-Championships drohen erneut zum Flop zu werden

Ein erneutes Debakel scheint sich bei bei der zweiten Auflage der WTA-Championships, der inoffiziellen Weltmeisterschaft der Tennisdamen, in Los Angeles anzubahnen. Denn gleich alle drei Lokalheldinnen fallen krankheitsbedingt aus.

HB LOS ANGELES. Die sechstägige inoffizielle Weltmeisterschaft sollte zu einem Hollywood-Spektakel reformiert werden. Doch was nutzt die Modus-Änderung vom traditionellen K.o.- zum Round-Robin-System und die Rekordsiegprämie von einer Million Dollar, wenn die einheimischen Stars nicht auf dem Platz stehen?

Schlimmer hätte es für die Promoter der Anschutz Entertainment Group (AEG), die mit dem Turnier-Slogan: "Eight Women, Six Days, Three Million Dollars" die Fans anzulocken versuchen, auch nicht kommen können: Mit den Williams-Schwestern Serena und Venus sowie Lindsay Davenport fehlen verletzungsbedingt gleich alle drei "Local Heros".

"Das ist natürlich bitter. Doch so ist Sport. Man muss eben körperlich so fit sein, dass man bis zum Schluss dabei ist. Wir werden dennoch eine hochklassige Veranstaltung erleben", versicherte Titelverteidigerin Kim Clijsters nicht zuletzt in Anspielung auf das Prestigeduell mit Justine Henin-Hardenne und die Frage: Welche Belgierin wird das Jahr als Weltranglisten-Erste beenden?

Clijsters führt derzeit mit 135 Punkten Vorsprung und scheint angesichts der physischen Verfassung ihrer Rivalin kaum gefährdet zu sein. Henin-Hardenne, Gewinnerin der French- und US-Open, konnte in den zurückliegenden Tagen wegen einer fiebrigen Erkältung kaum trainieren und fühlt sich "nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte".

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