Die Zukunft der Arbeit
Vom Angestellten zum Unternehmer

Hinter der Reformdebatte verbirgt sich die Frage, wie lange es noch feste Jobs geben wird.

Anfang Juni gibt Frank-Jürgen Weise wieder den Pegelstand der Misere durch. Der Chef der Bundesagentur für Arbeit wird mit sorgenvollem Blick vorlesen, dass weiterhin mehr als vier Millionen Deutsche keinen Job haben.

Wie jedes Mal wird dann wieder die Debatte um Lohnnebenkosten und kranke Sozialsysteme folgen. Und auch diesmal wird wieder die Grundfrage auftauchen, ob den Industrienationen nicht schlicht und einfach die Arbeit ausgeht.

Einer der beliebtesten Kronzeugen für dieses Argument ist der amerikanische Erfolgsautor Jeremy Rifkin: In seinem bereits 1995 erschienenen Buch vom "Ende der Arbeit" stellt er die verstörende These auf, dass mit der "dritten industriellen Revolution" immer weniger menschliche Arbeitskraft gebraucht werde. Roboter und Computer könnten die Produktion besser, billiger und schneller erledigen. Und das rund um den Globus.

Der Dienstleistungssektor nehme die frei werdenden Arbeitskräfte langfristig nicht auf, fürchtet Rifkin. Geldautomaten und Internet machten schon jetzt Bankangestellte überflüssig. Bald sollen "denkende" Maschinen natürliche Arbeitskräfte fast vollständig verdrängt haben, prophezeit er.

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