Die Zukunft für die Telkos wird spannend
Lizenzen im Sonderangebot

Wieviel sind die UMTS-Lizenzen nach einem Jahr noch wert? Die Mobilfunkbranche musste nicht nur Unsummen für die Lizenzen ausgeben, sondern wird zukünftig auch passende Inhalte bereit stellen müssen. Der Kostenstrom scheint vorerst nicht abzureißen.

Vor einem Jahr wurden die UMTS-Lizenzen versteigert. Damals waren die großen Provider angesichts der rosigen Ausichten und des starken Wachstums im Kaufrausch. Nicht jeder der großen Telekommunikationsdienstleister mit einer Lizenz in der Tasche wird entspannt in die Zukunft blicken.

Neben den Lizenzgebühren sind zusätzliche Investitionen für die Infrastruktur und die Positionierung am Markt erforderlich. Hinzu kommt die Bereitstellung von passenden Inhalten, die entweder von den Providern selbst erstellt oder eingekauft werden müssen. Es ist fraglich, ob aktuell erfolgreiche Dienste wie das Versenden von SMS oder Klingeltönen eine solide Basis für die Breitbandübertragung darstellen können.

Nachdem die Performance für die meisten Dienstleister im Telekommunikationsbereich ein dickes Minus ausweist, ist offensichtlich, dass die großen Erwartungen an den Markt nicht erfüllt wurden. Was zurückbleibt, ist ein kleines gefülltes Loch in den Staatskassen mit UMTS-Milliarden und eine offene Rechnung bei den Providern.

Verhält sich der Wert der Lizenzen wie der Nemax hätten, sie einen Restwert von ca. 12 Prozent, ist er vergleichbar mit dem DAX wären immerhin noch ca. 50 Prozent übrig.

Schreiben Sie dem Autor: g.skrabs@vhb.de

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