Die zweite Kirch-Pleite
TV.Berlin ist insolvent

Der Berliner Lokalsender "TV.Berlin" von Thomas Kirch hat Insolvenzantrag gestellt.

dpa BERLIN. Rund zwei Wochen nach dem Insolvenzantrag für die KirchMedia hat es ein weiteres Unternehmen aus dem Kirch-Konzern getroffen. Der Berliner Lokalsender TV.Berlin hat am Mittwoch beim Amtsgericht Berlin Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzantrages gestellt.

Der Berliner Sender will den Betrieb trotz der drohenden Pleite aufrecht erhalten und verstärkt nach Investoren suchen. Die Auswirkungen auf die übrigen Lokalsender der KirchGruppe in München und Hamburg waren zunächst unklar. Der Bezahlsender Premiere blieb hingegen weiter von einem Insolvenzantrag verschont.

TV.Berlin mit 100 festen Mitarbeitern ist im Alleinbesitz von Thomas Kirch, Sohn des Medienunternehmers Leo Kirch. Bereits am Dienstag hatte der für das Programm zuständige Geschäftsführer Georg Gafron seine Ämter bei TV.Berlin und dem auch Thomas Kirch gehörenden Nachrichtenradio Hundert,6 niedergelegt.

Im weit verzweigten Kirch-Konzern gehört der Sender zur KirchBeteiligung, die im Gegensatz zur KirchMedia bislang keinen Insolvenzantrag gestellt hat. Der Insolvenzantrag des Fernsehsenders sei keine direkte Folge des Insolvenzantrags der KirchMedia, betonte der Sprecher.

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