Dieckmann/Reckermann im Achtelfinale
Beachvolleyballer mit wechselhafter Leistung

Während Okka Rau und Stephanie Pohl bei den Damen noch um das Weiterkommen in ihrer Vorrundengruppe zittern müssen, ist das deutsche Herren-Team Dieckmann/Reckermann auf Medaillenkurs. Die Leistungsdichte ist sowohl bei den Damen als auch bei den Herren jedoch sehr hoch.

ATHEN. Nachdem die Hamburgerinnen beim 1:2 (21:18, 19:21, 13:15) gegen die bulgarischen Schwestern Zwetelina und Petia Janchulova eine ebenso überraschende wie unnötige Niederlage kassiert hatten, zogen Markus Dieckmann und Jonas Reckermann am Montagabend durch ein 2:0 (21:16, 21:15) gegen Björn Berg/Simon Dahl (Schweden) vorzeitig in das Achtelfinale ein. "Wir haben das erste Zwischenziel erreicht", stellte Dieckmann zufrieden fest.

In nur 27 Minuten machte das Duo aus Moers vor 4500 Zuschauern seinen zweiten Turniersieg perfekt. Mit 4:0 Punkten führen die Europameister die Gruppe D unangefochten an und können dem letzten Vorrundenspiel gegen die Norweger Vegard Hoidalen/Jorre Kjemperud gelassen entgegen sehen. "Zehn bis zwölf Teams können hier die Medaillen holen - und wir gehören mit Sicherheit dazu", sagte Dieckmann, der auch den Frauen Mut zusprach: "Ich gehe davon aus, dass alle vier Duos ins Achtelfinale kommen."

Dazu bedarf es bei Rau/Pohl jedoch einer Steigerung. Gegen die an Nummer fünf gesetzten Australierinnen Natalie Cook/Nicole Sanderson steht den Hamburgerinnen ein Zitterspiel bevor. "Wir haben eine Chance verpasst und sind super-enttäuscht", sagte Stephanie Pohl nach der Niederlage gegen die Bulgarinnen. "Das ist ärgerlich, aber wir haben es selbst versaut, unpräzise gespielt und zu wenig gute Aufschläge gemacht", fügte Okka Rau hinzu.

Die an Nummer sieben gesetzten Europameisterinnen von 2003 hoffen, durch den gewonnenen Satz als Gruppen-Dritte weiter zu kommen. "Auch die Australierinnen sind schlagbar", macht sich Rau Mut für das letzte Gruppenspiel am Mittwoch. Trainer Bernd Schlesinger, der das Duo nach der Trennung vom Italiener Marco Solustri betreut, vermisste die Lockerheit. "Wir haben die Bulgarinnen aufgebaut", sagte er. Die Niederlage war die Quittung für zu wenig Druck im Service, Unzulänglichkeiten im Zuspiel und im Abschluss. Beim Stande von 13:13 vergaben die Deutschen gegen das in der Rangliste um 16 Plätze schlechter platzierte Bulgaren-Duo ihre letzte Siegchance.

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