Diego Turbay setzte sich für ein Ende des seit 36 Jahren dauernden Bürgerkrieges ein
Abgeordneter in Kolumbien erschossen

ap BOGOTA. Bei einem Feuerüberfall sind am Freitag im Süden Kolumbiens ein Kongressabgeordneter, dessen Mutter und vier Leibwächter erschossen worden. Die Polizei macht die größte linke Guerillagruppe des Landes, die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC), für das Attentat verantwortlich. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, wurde das gepanzerte Fahrzeug des Abgeordneten Diego Turbay auf einer Straße im Staat Caqueta von den Tätern zum Anhalten gezwungen. Die Insassen seien dann mit automatischen Waffen beschossen worden.

Turbay war Vorsitzender eines Kongressausschusses, der sich mit der Beendigung des seit 36 Jahren andauernden Bürgerkriegs in dem südamerikanischen Land befasst. Die Regierung von Präsident Andres Pastrana verurteilte das Attentat. Friedensgespräche zwischen der Regierung und der FARC liegen derzeit auf Eis. Zur Zeit sind Verhandlungen über einen Gefangenenaustausch im Gange, der zu einer Wiederaufnahme der Friedensgespräche führen soll.

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