Diffuses Bild
Hornblower stuft Dresdner Bank von "Kaufen" auf "Neutral" zurück

Die Strategie, Kleinwort Benson zu einer der führenden globalen Investmentbanken auszubauen, werde das Geschäft der Dresdner "unweigerlich volatiler und somit für den Investor riskanter" machen.

dpa-afx FRANKFURT . Das Investmenthaus Hornblower Fischer hat die Aktie der Dresdner Bank aufgrund der jüngsten Geschäftszahlen von "Kaufen" auf "Neutral" abgestuft. In einer am Dienstag herausgegebenen Kurzstudie wurde auf die hohen Kosten aus den gescheiterten Fusionen verwiesen. Bei ihren Umstrukturierungsplänen habe die Bank auch noch einen langen Weg vor sich. Der Kursspielraum der Dresdner sei daher auf mittlere Sicht begrenzt.

Der Analyst Karl-Heinz Goedeckemeyer bescheinigte dem Geldinstitut auch durchaus positive Ansätze. So liege beispielsweise die Restrukturierung im Retailgeschäft über Plan. Die Bank biete jedoch insgesamt ein diffuses Bild, das sich auch im Investmentbanking fortsetze. Die Strategie, Kleinwort Benson zu einer der führenden globalen Investmentbanken auszubauen, werde das Geschäft der Dresdner "unweigerlich volatiler und somit für den Investor riskanter" machen.

Die Dresdner Bank hatte in der vergangenen Woche ihre Geschäftszahlen für die ersten neun Monate vorgelegt. In diesem Zeitraum war der Nettogewinn um 16,4% auf 586,0 Mill. Euro gefallen.

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