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Digital Advertising korrigiert Umsatzprognose nach unten

Reuters MÜNCHEN. Die auf elektronisches Marketing spezialisierte Digital Advertising AG hat ihre Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr 2001/02 (zum 31. März) auf 35 Mill. DM von zuerst 42 Mill. gesenkt. Die Erwartung berücksichtige das turbulente Marktumfeld sowie die allgemeine Auftragslage der Branche, teilte das am Neuen Markt gelistete Unternehmen am Dienstag mit. Das Ziel sei aber immer noch ein Umsatzwachstum von 54 % gegenüber dem Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) solle sich im laufenden Jahr um 4,5 Mill. DM auf einen Fehlbetrag von zwei Mill. DM verbessern, hieß es.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2000/01 weitete digital advertising nach eigenen Angaben den Fehlbetrag vor Steuern und Zinsen (Ebit) auf 6,5 Mill. DM gegenüber 0,2 Mill. im Jahr zuvor aus und unterschritt damit die Planungen um 0,5 Mill. DM. Der Umsatz habe sich auf rund 22,7 Mill. DM verdreifacht, wobei das Unternehmen seine Rechnungslegung von HGB im vergangenen Jahr auf den amerikanischen Standard US-GAAP umstellte. Die liquiden Mittel belaufen sich zum Ende März auf 21,1 Mill. DM.

Als Gründe für den Ebit-Fehlbetrag nannte digital advertising unter anderem Kosten für Integrations- und Kooperationsaktivitäten sowie Beratungsaufwendungen. Zudem hätten die erhöhten Abschreibungen aus dem verdoppelten Investitionsvolumen das Ergebnis belastet.

Die Aktie des Unternehmens lag am Dienstagmorgen in einem leicht negativen Marktumfeld unverändert bei 2,06 ?.

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