Digital viral
Das Beste aus zwei Welten verbinden

Virales Marketing und Ambient beziehungsweise Out-of-Home-Media gelten als zwei "neue" Boom-Segmente in der digitalen Wirtschaft. Aber auch hier gilt es, sehr genau abzuwägen, wie die Potentiale optimal für die eigene Kampagne genutzt werden können. Mit der richtigen "digitalen Architektur" verbindet man erfolgreich das Beste aus zwei Welten. Motto: Staunen, Hören, Sehen und Anfassen.

DÜSSELDORF. Die Attraktivität von viralen Kampagnen liegt ebenso wie bei Out-of-Home-Lösungen in ihrer Differenzierung von den klassischen Werbeformaten. Während Out-of-Home-Medien aber zunächst Assoziationen von Aufsehen erregenden Großformaten, Installationen und Architekturen wecken, unterstellt man viralen Kampagnen, mit kleinen, kostengünstigen Ideen so überraschend, provozierend und überzeugend zu sein, dass sich die Botschaft, einmal in Umlauf gesetzt, als Selbstläufer ihren Weg von Mensch zu Mensch bahnt.

Dass beide Formen, dank moderner Informations- und Kommunikationstechnik verknüpfbar sind, zeigt die digitale Architektur: Sie verbindet als ein designorientierter und interaktiver Ansatz Ambient mit viralem Marketing. Im "Out-of-home"-Umfeld werden architektonische Erlebnisräume gestaltet, deren mediale Interaktions- und Kommunikationsmöglichkeiten die Besucher in Staunen versetzen und gleichzeitig Raum für die unmittelbare sinnliche Erfahrung und Auseinandersetzung bieten. Interaktion und Vernetzung mit dem Raum und mit anderen Besuchern schaffen Kommunikationsmöglichkeiten, die virale Prozesse in Gang setzen können.

Einfach viral?

Der Glaube an die Einfachheit und Kalkulierbarkeit des Erfolges viraler Kampagnen hat insbesondere mit der umfassenden gesellschaftlichen Durchdringung des Internets zugenommen: Nie war es einfacher als heute, Werbe-Botschaften multimedial-interaktiv zu verpacken und einer Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Nie war aber auch die Gefahr größer, im medialen Rauschen des Netzes mit der eigenen Kampagne ungehört zu bleiben.

Die Annahme, dass sich "Virales" fast automatisch und allein seinen Weg durch die Online-Netwerke bahnt und am Ende - und erst damit wäre die Kampagne als Erfolg zu bewerten - neben hoher Reichweite auch nachhaltig in den Zielgruppen wirken, ist mit Vorsicht zu genießen, trotz erfolgreicher Beispiele wie Jonny Walkers Moorhuhn, die Vermarktung der Business-Plattform Xing oder des Films Blair Witch Project.

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