Digitale Kameras haben sich durchgesetzt
Guter Rat für den Digitalkamera-Kauf

Die jüngste Generation der Digitalkameras hat die analogen Fotoapparate endgültig überrundet. Die nun angebotenen neuesten Modelle haben die Kinderkrankheiten überwunden. Bisherige Nachteile wie lange Auslöseverzögerung oder schlechte Optiken sind in den meisten Fällen beseitigt.

HB DÜSSELDORF. Die Möglichkeit, nach einem Schnappschuss Bilder sofort anschauen zu können, ist der Schlüssel des Erfolges digitaler Kameras. Digitale Bilder lassen sich zudem auch von Amateuren leicht bearbeiten und anschließend per E-Mail an Freunde versenden. Das Angebot an digitalen Kameras ist dabei riesig und von einer verwirrenden Vielfalt geprägt. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Die Palette reicht vom preiswerten Einsteigermodell bis zur professionellen Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiv. So gilt auch bei digitalen Kameras die Binsenweisheit: Welche Ausstattungen das gewünschte Modell haben soll, hängt in erster Linie vom Einsatzzweck ab:

  • Sollen mit der Kamera hauptsächlich Erinnerungen an Urlaub oder Familienfeste festgehalten werden, ist eine preiswerte digitale Kompaktkamera mit vergleichsweise geringer Bildauflösung und automatischer Belichtungs- und Schärferegelung ausreichend.
  • Will man dagegen die zahlreichen kreativen Möglichkeiten der Fotografie nutzen, gilt es eine Reihe von Ausstattungsmerkmalen zu beachten.

Wie in der analogen Fotografie sind digitale Spiegelreflexkameras mehr was für Profis und ambitionierte Hobby-Fotografen. Digitale Spiegelreflexkameras mit Wechselobjektiven sind daher auch im Hochpreissegment - ab 3000 Euro - angesiedelt. Vereinzelt gibt es aber auch schon kostengünstige Modelle ab 1000 Euro. In vielen Fällen basieren digitale Spiegelreflex-Kameras mit Wechselobjektiven auf analogen Gehäusen, die von den Herstellern mit einem CCD-Chip (CCD: Charge Coupled Device - ein aus Sensoren bestehendes Element, das Licht in elektrische Impulse umwandelt) zur Bilderfassung, Speichermedien und der notwendigen Steuerelektronik erweitert wurden. Dank dieser Entwicklung können in vielen Fällen vorhandene kostbare Wechselobjektive der Analogserien von Herstellern wie Canon, Konica-Minolta oder Nikon weiter verwendet werden.

Als Vorteil der Spiegelreflex-Kamera gilt allgemein, dass das Bild über ein Spiegel- und Prismensystem direkt aus dem Objektiv in den Sucher geleitet wird und somit eine direkte Kontrolle des Motivs erfolgen kann. Das ist bei herkömmlichen analogen Kompaktkameras nicht der Fall. Hier sind Objektiv und Sucher zwei Einheiten, wodurch sich das aufgenommene Bild von dem, was man im Sucher sieht, durch einen geringen Versatz unterscheidet. Bei digitalen Kompaktkameras tritt dieser Nachteil nicht auf. Hier wird über den eingebauten Monitor das Bild annähernd so angezeigt, wie die Kamera es aufnehmen und speichern würde.

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