Digitale Vernetzung von Haushalten
Elsa setzt auf Home Networking

Nach einem erfolgreichen Verlauf des Geschäftsjahres 2000 setzt die Elsa Aachen, künftig auch auf den wachsenden Markt der Vernetzung privater Haushalte.

vwd DÜSSELDORF. Dies sei der Beginn einer neuen Phase der 20-jährigen Unternehmensgeschichte, sagte der Vorstandsvorsitzende Theo Beisch am Freitag bei der Vorstellung des Geschäftsberichts für das vergangene Jahr in Düsseldorf. Entgegen dem allgemeinen Trend der Branche sei es Elsa im Jahr 2000 gelungen, den Umsatz um 58 % auf 361 Mill. Euro zu steigern. Für 2001 geht das Unternehmen allerdings von einem deutlich niedrigeren Zuwachs in Höhe von 20 bis 30 % aus.

Das am Neuen Markt notierte Unternehmen hat sich vor allem mit Internet- und Computergrafik-Software einen Namen gemacht. Elsas Zukunft soll nun in der bislang vorwiegend bei Unternehmen eingesetzten Technologie der drahtlosen Inhouse-Vernetzung und Breitbandkommunikation liegen. Diese will Elsa auf die Bedürfnisse der privaten Anbieter zuschneiden und anbieten. Als erster Zielmarkt würden Haushalte mit mehreren PCs anvisiert, sagte Beisch weiter. Mit Hilfe der Funktechnologie könnten sich mehrere Nutzer etwa in Heimbüro und Jugendzimmer den Zugang zum Internet ebenso teilen wie den Drucker und andere Peripheriegeräte.

Das Thema "Home Networking" werde in den kommenden Jahren zur weit verbreiteten digitalen Vernetzung der Haushalte führen, sagte Beisch. Elsa wolle bei diesem Wandel eine führende Rolle spielen. Während nach einer Studie derzeit nur 0,5 % der Haushalte in Europa vernetzt seien, würden es im Jahr 2005 bereits 20 % sein. Das entspreche einem durchschnittlichen Wachstum von 110 % pro Jahr. Pro Haushalt würden die Kosten bei rund 1 000 DM liegen, erste Produkte werde Elsa Ende März auf der Cebit in Hannover vorstellen.

Aus den roten Zahlen ist Elsa bereits heraus: Beisch verkündete einen Konzern-Jahresüberschuss von 1,2 Mill. EUR; 1999 hatte der Verlust bei 4,4 Mill. EUR gelegen. Das Ergebnis je Aktie wuchs auf 0,11 (Vorjahr: minus 0,42) Euro. Operativ belege die Verbesserung des Betriebsergebnisses auf 8,2 (minus 7,0) Mio Euro die positive Entwicklung der Gesellschaft, sagte Beisch.



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