Digitaler Graben in Deutschland
Schleswig-Holstein hat die meisten Nutzer

Bei der Nutzung des Internets liegt Schleswig- Holstein unter den Bundesländern auf Platz eins.

dpa KIEL. Das geht aus dem "(N)Onliner Atlas 2002" hervor, den das Marktforschungsinstitut Emnid gemeinsam mit der Initiative D21 am Mittwoch in Kiel vorgestellt hat.

In Schleswig-Holstein sind 46,3 Prozent der Einwohner über 14 Jahre online; in Mecklenburg-Vorpommern liegt der Prozentsatz mit 33 Prozent am niedrigsten.

Die Marktforscher hatten 30 000 Menschen in Telefoninterviews befragt. Die Online-Studie zeige, dass sich durch Deutschland ein tiefer Graben zieht, sagte Klaus Wagner, Direktor bei Emnid. In den neuen Bundesländern und im Saarland sei die Zahl der Internet-Nutzer am niedrigsten, im unteren Mittelfeld lägen Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, die übrigen Länder im oberen Bereich. "Der Osten Deutschland liegt jenseits des digitalen Grabens."

Im Vergleich zu den Industrieländern liege Deutschland eher im Mittelfeld. Der Bundesdurchschnitt beträgt 41,7 Prozent. Norwegen hingegen habe einen Anteil von 67 Prozent Internetnutzern, die Niederlande einen Anteil von 61 Prozent, in Frankreich sind es 37 Prozent.

Der "typische Onliner" ist männlich, unter 30 Jahre alt und Student; er lebt in einer Großstadt, hat mindestens Abitur, ein hohes Haushaltseinkommen und wählt Grün oder FDP.

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