Digitalkameras fehlen im Angebot
Leica wieder in den roten Zahlen

Das Fehlen von Digitalkameras im Angebot macht Leica schwer zu schaffen. Der Hersteller von Fotoapparaten rutschte im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2001/02 (31. März) wieder in die roten Zahlen.

dpa SOLMS. Der Verlust belief sich auf 0,9 Mill. ? nach einem Gewinn von 0,2 Mill. ? im ersten Quartal, teilte Leica am Freitag mit. Dennoch ist das Unternehmen zuversichtlich, im laufenden Geschäftsjahr schwarze Zahlen zu schreiben und verspricht einen Gewinn von 1,2 Mill. ?.

Auch der Umsatz ging von 34,2 Mill. im ersten Quartal auf 32,4 Mill. ? im zweiten zurück. Insgesamt konnte der Kameraanbieter aber im ersten Halbjahr das Ergebnis im Jahresvergleich verbessern. Der Verlust verringerte sich von 3,4 Mill. ? auf 0,8 Mill. ?, obwohl sich die Umsätze um acht Prozent auf 66,6 Mill. ? verschlechterten.

Den größten Umsatzeinbruch erlitt der Bereich Compact-Kamera, zu dem die Digitalkameras zählen. Das Segment büßte im ersten Halbjahr 58 % auf 5,9 Mill. ? ein. Leica hat seit dem Ende der Kooperation mit einem Fremdhersteller im Mai keine Digitalkameras mehr im Angebot. Sie werden erst im Frühjahr kommenden Jahres wieder ins Programm kommen. Der gleichzeitige Zuwachs im Hauptumsatzträger Systemkameras (u.a. Spiegelreflexapparate) von 28,7 Mill. ? auf 30,6 Mill. ? konnte diesen Einbruch nicht wettmachen.

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