Diplomaten halten Friedenseinigung noch am Mittwoch für möglich
UCK setzt Angriffe auf mazedonische Stellungen fort

Ungeachtet der Bemühungen um eine Friedenslösung für Mazedonien haben die Albanerrebellen ihre Angriffe im Norden des Landes fortgesetzt.

afp SKOPJE/OHRID. In der Nacht zum Mittwoch beschossen Kämpfer der "Nationalen Befreiungsarmee" (UCK) Armeestellungen bei Tetovo und Kumanovo, wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums mitteilte. Bei Tetovo im Nordwesten des Landes hätten die in vier Dörfern verschanzten Rebellen wiederholt das Feuer auf Soldaten und Kampfhubschrauber eröffnet. Auch in der Region von Kumanovo im Norden wurde der seit 5. Juli offiziell geltende Waffenstillstand den Angaben zufolge mehrfach verletzt.

In Ohrid sollten die Friedensverhandlungen gegen Mittag in eine neue Runde gehen. Diplomaten zeigten sich zuversichtlich, dass die albanische und slawisch-mazedonische Seite noch im Laufe des Tages eine Einigung erreichen könnten. Ein westlicher Diplomat sagte, es stehe aber noch viel Arbeit bevor.

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