Diplomaten zu "unerwünschten Personen" erklärt
Bush verteidigt Diplomaten-Ausweisung als "richtige Entscheidung"

dpa WASHINGTON. US-Präsident George W. Bush hat die Ausweisung russischer Diplomaten verteidigt. «Wir haben die richtige Entscheidung getroffen», sagte Bush am Donnerstag auf Fragen von Journalisten. Bush betonte, er sei überzeugt, dass gute Beziehungen mit Russland möglich seien. Es gebe Bereiche für eine Zusammenarbeit.

Bushs Sprecher Ari Fleischer erklärte, die Aktion verdeutliche die außenpolitische Haltung des Präsidenten. Die Massenausweisung sei ein Beispiel für Bushs «realistischen» Umgang mit Russland. Bush habe den russischen Präsidenten Wladimir Putin nicht im Vorab über seine Entscheidung informiert, sagte Fleischer. Beide hätten in den letzten Wochen nicht miteinander telefoniert.

Die USA hatten einen Monat nach der Festnahme des Moskauer FBI - Spions Robert Hanssen die größte Massenausweisung russischer Diplomaten seit dem Ende des Kalten Kriegs angeordnet. Vier Diplomaten wurden am Donnerstag offiziell zu «unerwünschten Personen» erklärt und haben zehn Tage Zeit, das Land zu verlassen. 46 weitere Diplomaten müssten die USA bis zum 1. Juli verlassen.

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