Diplomatenkreise
USA wollen Atom-Inspektoren wieder in Irak lassen

Die USA haben Diplomatenkreisen zufolge grundsätzlich keine Einwände gegen eine Rückkehr der Inspektoren der Internationalen Atomenergie-Behörde (IAEA) in den Irak.

Reuters LONDON. Es stehe außer Frage, dass die IAEA-Inspektoren irgendwann in den Irak zurückkehrten, verlautete aus US-nahen Diplomatenkreisen am Mittwoch. Der US-Regierung sei klar, dass die IAEA eine "langfristige Rolle im Irak" bei der Beobachtung der atomaren Aktivitäten spielen werde. Die IAEA kontrolliere die Einhaltung des auch vom Irak unterzeichneten des Atomwaffen-Sperrvertrages. Darüber, wann die USA den Inspektoren die Einreise gestatten würden, war in den Kreisen nichts zu erfahren.

Vor Beginn des Irak-Krieges im März hatten die IAEA-Inspektoren den Irak ebenso verlassen wie die anderen Waffeninspektoren der Vereinten Nationen (Uno). Die IAEA hatte vor wenigen Tagen eine baldige Rückkehr ihrer Inspektoren in das Land gefordert, unter anderem um zu kontrollieren, ob, wie von US-Medien berichtet, atomare Anlagen des Landes geplündert wurden. Die Suche nach biologischen, chemischen und atomaren Massenvernichtungswaffen im Irak wollen die USA selbst übernehmen und dafür keine Uno-Inspektoren mehr einsetzen.

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