Discountbroker verwaltet 330 000 Depots
Direktanlage Bank wächst weiter

Die am Neuen Markt notierte Direkt Anlage Bank (DAB) hat mit fast 37 000 neu eröffneten Wertpapierdepots ihren Wachstumskurs nach eigenen Angaben mit unvermindertem Tempo fortgesetzt. Ende September verwaltete die Tochter der HypoVereinsbank mehrt als 330 000 Depots, drei Monate zuvor waren es noch 293 000, wie die DAB am Dienstag in München mitteilte. Ein Ergebnis nannte das Unternehmen nicht.

Reuters MÜNCHEN. Das entspricht einer Steigerung um rund 12,6 %. Im Vergleich zum Vorjahr, als die Direktbank 101 000 Depots ihrer Kunden verwaltete, hat sich deren Zahl mehr als verdreifacht.

Zum Ziel hatte sich die Bank für das ganze Jahr 250 000 Depots gesetzt. Ihr Volumen wuchs trotz der schwachen Börsen gegenüber Ende Juni um 12,9 % auf 11,4 (10,6) Mrd. Euro. Im vierten Quartal werde die gute Entwicklung anhalten, hieß es. Ein Ergebnis für das dritte Quartal nannte die DAB noch nicht. Im ersten Halbjahr war das Ergebnis vor Steuern auf Grund hoher Marketingskosten auf 0,53 (0,81) Mill. DM gesunken.

Das verwaltete Vermögen insgesamt - die Summe aus Einlagen und Depotvolumen - wuchs im dritten Quartal mit 12,9 (Ende Juni: 11,6) Mrd. Euro und einem Zuwachs von 11,2 % jedoch langsamer als die Zahl der Depots. Die DAB-Kunden schichteten dabei offenbar in Fonds um: Das verwaltete Fondsvolumen legte um 18,6 % auf 5,1 Mrd. Euro zu; ein Jahr zuvor waren nur 2,0 Mrd. Euro bei der DAB in Fonds angelegt. Die Zahl der Transaktionen wuchs im dritten Quartal nicht mehr so stark wie zuletzt. In den Monaten Juli bis September wurden 1,574 Mill. Transaktionen ausgeführt, 11,7 % mehr als zwischen April und Juni. In den ersten drei Quartalen führte die Direkt Anlage Bank 4,427 Mill. Wertpapiergeschäfte aus.

Im September hatte die DAB die französische Self Trade SA übernommen. Der Pariser Direktbroker verwaltete Ende September 36,508 Depots, 22,3 % mehr als Ende Juni. Das Volumen der Depots lag zuletzt bei 1,057 Mrd. Euro. In den Rechnung der DAB sind diese Zahlen noch nicht enthalten.

Die Börse reagierte mit einem Aufschlag von mehr als zwei Prozent auf die DAB-Zahlen. Am Dienstagmorgen notierte die Aktie bei 50 Euro nach einem Vortagesschluss von 48,89 Euro.

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