"Diskussion treibt Kapital in die Flucht"
Arbeitgeber freuen sich über die Position des Kanzlers

Die Arbeitgeber haben die ablehnende Haltung von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) zur Wiedereinführung der Vermögensteuer begrüßt.

HB/dpa BERLIN. Es werde "höchste Zeit, diesen falschen und verhängnisvollen Weg endgültig zu beenden", sagte Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt am Donnerstag in Berlin. "Allein schon die Diskussion über solche Pläne treibt Kapital und Investitionen in die Flucht."

Schröder habe auch Recht, wenn er sich gegen die Vermögensbesteuerung von Betrieben ausspreche. "Einen schlimmeren Angriff als eine Substanzsteuer und eine steuerliche Bestrafung von Investitionen kann ich mir gar nicht vorstellen." Er hoffe, dass sich jetzt auch Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, die sich für die Wiedereinführung der Steuer stark machen, die Position des Kanzlers zu Eigen machen.

Schröder hatte sich am Vortag deutlich gegen die Wiedereinführung der Vermögensteuer ausgesprochen, aber auch darauf hingewiesen, dass diese in die Länderkompetenz falle.

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