Diskussion um Euro-Rabatte
C&A-Streit geht in die zweite Runde

Der Streit um die publikumswirksamen Euro- Rabatte der Bekleidungskette C&A ist am Dienstag vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht in die zweite Runde gegangen.

Hb/dpa DÜSSELDORF. Das Landgericht Düsseldorf hatte C&A Ende März zu einer Strafe von einer Million Euro verurteilt, weil das Unternehmen seinen Kunden in der ersten Januarwoche mit Hinweis auf die Euro-Bargeldeinführung 20 % Rabatt eingeräumt hatte. Dagegen hatte das Unternehmen Rechtsmittel eingelegt. Eine Entscheidung wurde am Dienstag nicht erwartet.

Zunächst war der Rabatt nur Kartenzahlern versprochen worden. Nachdem Wettbewerbshüter dagegen eine Einstweilige Verfügung erwirkt hatten, hatte das Unternehmen die Kampagne auf alle Kunden ausgeweitet. Dadurch war eine bundesweite Diskussion über das bestehende Wettbewerbsrecht entbrannt.

Das Landgericht hatte die Aktion in den bundesweit 184 C&A - Filialen als wettbewerbswidrig eingestuft. Es habe sich nicht um einen Rabatt, sondern um einen verbotenen Sonderverkauf und somit um unlauteren Wettbewerb gehandelt. Die Abschaffung des Rabattgesetzes bedeute keineswegs eine völlige Freigabe von Preisnachlässen, betonten die Richter damals.

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