Diskuswerfen
Fazekas schafft Peking-Weite

Dopingsünder Robert Fazekas hat sich in letzter Sekunde für die Olympischen Spiele in Peking qualifiziert. Der ungarische Diskuswerfer, dem der Olympiasieg von Athen 2004 nachträglich aberkannt worden war, übertraf bei einem Sportfest im slowenischen Ljubljana mit 64,56 Metern die erforderliche Qualifikationsweite um sechs Zentimeter.

Fazekas war 2007 nach einer zweijährigen Dopingsperre wieder ins Wettkampfgeschehen zurückgekehrt. Der nationale Leichtathletik-Verband hat bereits erklärt, den 33-jährigen nominieren zu wollen.

Fazekas, in den vergangenen Jahren einer der großen Gegenspieler des Chemnitzers Lars Riedel, hatte bei den Olympischen Spielen in Athen nach Überzeugung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) die Dopingprobe manipuliert und war zusammen mit seinem Landsmann, dem Hammer-Goldmedaillengewinner Adrian Annus, disqualifiziert worden. Beide zogen nach der Disqualifikation vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS, der die Einsprüche zurückwies.

© SID

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