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Disney setzt 25 Milliarden Dollar um

Die Walt Disney Company steigerte im Geschäftsjahr 1999/2000 dank solider Ergebnisse seiner Fernseh- und Freizeitpark-Sparten den Gewinn um 89 % auf 1,1 Mrd. $, der Umsatz erhöhte sich um 9 % auf 25 Mrd. $.

dpa BURBANK. Walt Disney verdient mit der Mickey Mouse und ihren Freunden prächtig. Die Walt Disney Company aus Burbank (Kalifornien) steigerte im Geschäftsjahr 1999/2000 (30. September) dank solider Ergebnisse seiner Fernseh- und Freizeitpark-Sparten den Gewinn um 89 % auf 1,1 Mrd. $. Wie der Unterhaltungs- und Medienkonzern am Donnerstag bekannt gab, erhöhte sich der Umsatz um 9 % auf 25 Mrd. $ ((57,5 Mrd. DM/29,3 Mrd. Euro).

Media Networks, der Medienbereich von Disney, hat nach Darstellung von Disney-Chef Michael Eisner "außerordentlich eindrucksvolle Gewinne verbucht". Freizeitparks und Hotels haben nach seinen Angaben im sechsten Jahr in Folge Rekordgewinne ausgewiesen.

Der Umsatz stieg im vierten Quartal um sechs Prozent auf sechs Mrd. $, und der Quartalsgewinn betrug 240 (85) Mill. $.

Schließt man die Auswirkungen der Disney Internet Group aus, dann betrug der Jahresgewinn des Disney-Konzerns 1,9 Mrd. $ (plus 44 %). Dahinter steht ein anteiliger Verlust durch die Internetfirma von 785 (Vorjahr: 736) Mill. $. Disney Internet hatte in einer separaten Mitteilung am Donnerstag einen Umsatz von 392 (Vorjahr: 348) Mill. und einen Gesamtverlust von 1,1 (1,0) Mrd. $ ausgewiesen.

Zur Media Networks gehört die große US-Fernsehgesellschaft ABC, die weiter von der Erfolgs-TV-Sendung "Who wants to be a Millionaire" (Wer will Millionär werden) profitierte. Der Medienumsatz stieg um 21 % auf 9,6 Mrd. $ und der operative Gewinn um 45 % auf 2,3 Mrd. $.

Bei Freizeitparks und Hotels steigerte Disney den Umsatz um elf Prozent auf 6,8 Mrd. $ und den operativen Gewinn um zehn Prozent auf 1,7 Mrd. $. Die Freizeitparks wie Walt Disney World und Disneyland verbuchten Rekord-Besucherzahlen, und die Gäste ließen mehr Geld dort. Das Geschäft der Disney-Kreuzfahrtreederei Disney Cruise Line verbesserte sich ebenfalls.

Dagegen gab es im Filmstudiobereich auf Grund von Rückschlägen im Heimvideogeschäft und bei TV-Produktionen für Fernsehnetze Rückschläge. Der Umsatz gab um drei Prozent auf sechs Mrd. $ nach. Der operative Gewinn schrumpfte gegenüber dem Vorjahr um 29 % auf 110 Mill. $.

Verbraucherprodukte litten unter niedrigeren Lizenzeinnahmen und höheren Werbekosten. Dies konnte nur teilweise durch Zuschläge in den Disney-Geschäften wettgemacht werden. Der Umsatz in der Verbraucherproduktsparte schrumpfte deshalb um sechs Prozent auf 2,6 Mrd. $ und der operative Gewinn um 20 % auf 454 Mill. $.

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