DIT als führende Marke
DIT soll Investment-Flaggschiff werden

Bei der geplanten Fusion zwischen der Allianz und Dresdner Bank soll die Fondsgesellschaft DIT das Flaggschiff des Unternehmens in Europa werden.

Dies sagte der künftige Leiter des Allianz Dresdner Vermögensverwaltung im Gespräch mit der in Brüssel erscheinenden Zeitung "Wall Street Journal Europe" (WSJE).

Die zur Allianz gehörende US-Gesellschaft Pimco Advisers soll für das Anleihe-Geschäft zuständig sein.

Um im Vermögensaufbau- und Altersvorsorgemarkt stark vertreten zu sein, wolle Faber den Vertrieb über alle Absatzkanäle für die Produkte der beiden Partner forcieren. So sollen die Investmentfonds der neuen Gesellschaft über das Filialnetz der Dresdner Bank, Versicherungsvertreter der Allianz sowie den Drittvertrieb in Europa und über freie Finanzberater abgesetzt werden, heißt es weiter.

In der geplanten Form werde der DIT Deutscher Investment-Trust die führende Marke in Europa sein, nicht Allianz Asset Management, die lediglich über einen Marktanteil bei deutschen Investmentfonds von 1,1 % verfügten.

Der dit hingegen weise 14,6 % auf gegenüber 21,6 %, die der Marktführer Deutsche Bank vorweisen könne. Zwar würden laut Faber beide Markennamen weiterhin am Markt vertreten sein, der Schwerpunkt liege jedoch bei dit-Fonds.

Faber plant nach Angaben des "WSJE" auch eine radikale Restrukturierung des Investmentstils. Die kürzlich erworbene Pimco, die für den Festzins-Bereich der Allianz zuständig ist, solle dies künftig für die gesamte neue Gruppe tun. Um die Kunden nicht zu verwirren, sollen eventuell Pimco-Produkte unter dem Label dit in Deutschland vertrieben werden, heißt es.

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