Dividende fällt höher aus
Modekonzern Boss übertrifft eigene Prognosen

Die Aktionäre sollen für das Jahr 2000 eine um drei Euro höhere Dividende von sieben Euro je Stammaktie und 7,07 Euro je Vorzugsaktie erhalten, teilte der mehrheitlich zur italienischen Marzotto-Gruppe gehörende Modehersteller mit.

rtr METZINGEN. Der Metzinger Modekonzern Hugo Boss AG hat im Geschäftsjahr 2000 nach eigenen Angaben zum zehnten Mal in Folge einen Rekordgewinn erzielt und seine im Jahresverlauf zweimal angehobenen Prognosen übertroffen. Das Unternehmen teilte am Montag in Metzingen mit, der Jahresüberschuss habe nach vorläufigen Zahlen um 93 Prozent auf 213 (Vorjahr 110,5) Millionen DM zugenommen. Ohne Steuereffekte aus einer geplanten Sonderausschüttung habe sich der Gewinn um 75 Prozent verbessert. Der Konzernumsatz sei um 23 Prozent auf 1,806 (1,47) Milliarden DM gewachsen. Prognostiziert hatte Boss eine Umsatzplus von mindestens 17 Prozent und eine Ergebnissteigerung von 45 Prozent.

Die Aktionäre sollten für das Jahr 2000 eine um drei Euro höhere Dividende von sieben Euro je Stammaktie und 7,07 Euro je Vorzugsaktie erhalten, teilte der mehrheitlich zur italienischen Marzotto-Gruppe gehörende Modehersteller weiter mit. Zusätzlich dazu sollten die Anteileigner aus steuerlichen Gründen eine Sonderdividende von 6,24 Euro je Aktiengattung erhalten. Der Modekonzern kündigte außerdem an, seine Aktien im Verhältnis von eins zu zehn splitten zu wollen.

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