Dividende für 2000 wird nicht gekürzt
Bayer zeigt Interesse an Teilen von Aventis-Agrosparte

Der Vorstandsvorsitzende der Leverkusener Bayer AG, Manfred Schneider, hat Interesse an der zum Verkauf stehenden Agro-Sparte der deutsch-französischen Aventis SA geäußert.

vwd LEVERKUSEN. "Wenn wir die Chance haben, das eine oder andere zu einem vernünftigen Preis zu erwerben, sind wir die ersten, die an die Tür klopfen", sagte Schneider am Donnerstag in Leverkusen. Es deute vieles darauf hin, dass der gesamte Komplex zusammen verkauft werden solle. "Doch die Frage stellt sich, wer ist der Käufer und kann er alles gebrauchen?"

Schneider erläuterte weiter, an einem zweiten Produkt von Syngenta, den fusionierten Agrargeschäften von Novartis und AstraZeneca, interessiert zu sein. Dort befinde sich Bayer derzeit in einem Verhandlungsstadium. Mitte Oktober hatte der Leverkusener Pharma- und Chemiekonzern den Kauf der Produktlinie Flint von Syngenta für 1,33 Mrd sfr bekannt gegeben. Der Bayer-Vorstandsvorsitzende kündigte an, die Dividende für 2000 in keinem Fall kürzen zu wollen. "Wir stehen einer denkbaren Dividendenerhöhung nicht allzu distanziert gegenüber", sagte Schneider.

Er wies jedoch darauf hin, dass im laufenden Jahr kein Sonderposten angerechnet werden könne. Im vergangenen Jahr hatten die Aktionäre von den Erlösen des Agfa-Börsengangs profitiert. Die Dividende war auf 1,30 (1,02) erhöht worden. Finanzvorstand Werner Wenning erläuterte aber, dass die Steuergutschrift für 2000 substanziell über den 0,08 Euro des vergangenen Jahres liege.

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