Dividende zum Vorjahr unverändert
Hornbach Holding steigert Überschuss um 30 %

vwd FRANKFURT. Die Hornbach Holding AG, Bornheim, hat nach vorläufigen Angaben im Geschäftsjahr 2000/2001 (28. Februar) ihr Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Konzern um knapp 7 % auf 154 Mill. DM gesteigert. Das Ebitda wuchs nach Angaben der Gesellschaft vom Dienstag um 4 % auf knapp 269 Mill. DM, während sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Gesamtkonzern auf 97 (Vorjahr: 94) Mill. DM erhöhte. Der Nettoumsatz wuchs binnen Jahresfrist um 12,6 % auf 2,647 Mrd. DM. Den mit Abstand größten Umsatz- und Ergebnisbeitrag habe dabei der Teilkonzern Hornbach-Baumarkt geliefert.

Der Konzernjahresüberschuss sei in dem Vergleichzeitraum um 30 % auf 53 Mill. DM gestiegen. Wie die Gesellschaft weiter mitteilte, will der Vorstand der Holding wie im Vorjahr eine Dividende von 1,14 Euro je Vorzugsaktie und 1,08 Euro je Stammaktie vorschlagen.

Umsatz soll deutlich zulegen

Im Geschäftsjahr 2001/2002 soll der konsolidierte Umsatz im Konzern deutlich auf rund 3,5 Mrd. DM zulegen. Die Erträge dürften dagegen auf Grund der Aktivitäten des Konzerns in neuen Geschäftsfeldern langsamer als der Umsatz wachsen.

Die Hornbach-Baumarkt steigerte ihr Betriebsergebnis vor Zinsen (Ebit) nach vorläufigen Angaben um etwa 16 % auf rund 124 Mill. DM. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und planmäßigen Abschreibungen (Ebitda) wuchs um knapp 9 % auf 224 Mill. DM. Der Konzernjahresüberschuss habe sich auf Grund stark gestiegener Ergebnisbeiträge und niedriger Steuerbelastung aus dem internationalen Geschäft um rund 52 % auf 46 Mill. DM erhöht, während die Nettoumsätze um 10,5 % auf 2,572 Mrd. DM wuchsen.

Weiteren Angaben zufolge will der Vorstand eine zum Vorjahr unveränderte Dividende in Höhe von 1,70 DM je Stammaktie vorschlagen. Im laufenden Geschäftsjahr will der im Smax gelistete Betreiber großflächiger Bau- und Gartenmärkte sein Expansionstempo beschleunigen und beim Umsatz die Marke von 3,3 Mrd. DM deutlich überschreiten. Die Erträge sollen dabei mindestens proportional zum Umsatz wachsen.

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