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DIW senkt Konjunkturprognose deutlich

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat die eigene Wachstumsprognose für 2001 in Deutschland deutlich nach unten korrigiert.

rtr BERLIN/MÜNCHEN. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat die eigene Wachstumsprognose für 2001 in Deutschland deutlich nach unten korrigiert. "Wir gehen nur noch von einem Wachstum in der Gegend von 2,1 % aus", sagte der DIW-Konjunkturexperte Gustav Adolf Horn am Montag in Berlin. Zuvor hatte das DIW ein Wachstum von 2,5 % errechnet. Auf eine genaue Zahl wollte Horn sich nicht festlegen. "Wir gehen aber sicherlich von deutlich weniger aus", sagte er. Vor allem die Konjunkturentwicklung im vierten Quartal des vergangenen Jahres und der Preisauftrieb im Februar hätten zu der Neubewertung geführt.

Das Münchener Ifo-Institut hält an seiner Wachstumsprognose für das laufende Jahr in Deutschland fest. "Wir bleiben vorerst bei 2,4 %", sagte eine Ifo-Sprecherin am Montag in München. Vor der gemeinsamen Frühjahrsprognose der sechs führenden Wirtschaftsforschungsinstitute am 10. April wolle sich das Münchener Institut nicht auf eine neue Prognose festlegen. Das Ifo hatte im Februar seine Erwartungen für das Wachstum des Brutto-Inlandsprodukts (BIP) auf 2,4 von 2,5 % leicht gesenkt.

Ifo-Chefvolkswirt Willi Leibfritz schränkte jedoch ein, die Revision des Wachstums im dritten und vierten Quartal 2000 durch das Statistische Bundesamt verschlechtere die "Startbasis", so dass die Steigerungsrate des BIP auch "um einige Prozentpunkte" niedriger ausfallen könne.

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