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Bongardts Höllenritt weckt Goldhoffnungen

Die Slalom-Kanuten haben zum Auftakt ihrer Wettbewerbe auf der schwierigen Strecke im Hellenikon-Olympiazentrum durchweg überzeugt und ohne Ausnahme das Halbfinale erreicht. Allen voran brillierte im ungeliebten Salzwasser Vize-Weltmeisterin Jenny Bongardt und weckte mit einer Glanzleistungen Goldhoffnungen.

HB ATHEN. Die 21-jährige Kölnerin setzte sich in der Qualifikation mit einem Superlauf auf dem schwierigen Parcours im Hellenikon-Olympiazentrum an die Spitze der Konkurrenz und verteidigte trotz eines zurückhaltenderen zweiten Durchgangs die Spitze vor Top-Favoritin Elena Kaliska aus der Slowakei.

Die gute Stimmung im deutschen Team rundeten die Leipzigerin Mandy Planert mit Platz sechs und Stefan Pfannmöller aus Halle/Saale mit dem siebten Rang im Canadier-Einer ab. Beide erreichten damit gleichfalls sicher die Halbfinals, in denen am Mittwoch die Grundlagen für den Gewinn von Medaillen gelegt werden können. Pfannmöller und Planert galten auch schon vor vier Jahren als Mitfavoriten auf die Olympia-Medaillen, schrammten in Penrith aber als Fünfte und Sechste am Siegerpodest vorbei.

"Der erste Lauf war optimal. Beim zweiten habe ich gespürt, dass es nicht viel bringt, die Strecke zu verhalten anzugehen", freute sich Jenny Bongardt nach ihrem Klasse-Auftritt. Sie konnte sich im zweiten Lauf sogar eine Stangenberührung leisten, weil auch die Mitkonkurrentinnen nicht fehlerfrei blieben. Im Dezember noch hatte Jenny mit einem Handicap einer Handoperation zu kämpfen und daher den Start in Athen schon fast abgeschrieben.

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