DLJ soll Commerzbank-Paket an den Mann bringen
Cobra holt sich Hilfe von Investmentbank

Die Beteiligungsgesellschaft versucht seit zwei Monaten vergeblich, die Commerzbank-Anteile zu verkaufen

kr/gja FRANKFURT/M. Cobra, die gut 17 % des Commerzbank-Kapitals kontrolliert, holt sich professionelle Hilfe: Die Investmentbank Donaldson, Lufkin & Jenrette (DLJ) sei damit beauftragt worden, einen Käufer für das Paket zu finden, sagte Cobra-Geschäftsführer Hansgeorg Hofmann dem Handelsblatt. DLJ soll mögliche Interessenten ansprechen und ihnen den Einstieg bei der Commerzbank schmackhaft machen.

Die Cobra, hinter der etwa zwei Dutzend Investoren stehen, versucht seit Monaten vergeblich, die Aktien zu verkaufen. Hofmann, ehemaliger Investmentbanker der Dresdner Bank, glaubt, dass das einem neutralen Dritten besser gelingen könnte als ihm selbst. DLJ wollte gestern keine Stellung beziehen.

Für die Commerzbank ist das Engagement der Cobra eine Bedrohung, weil ein Verkauf des Pakets eine Übernahme des Instituts einleiten könnte. Als Abwehrstrategie betreibt die Bank seit dem Scheitern der Gespräche mit der Dresdner Bank die Vertiefung ihrer Beziehung zu den Partnern Generali und BSCH. Ein baldiger Abschluss dieser Gespräche wird erwartet.

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