Doch keine Steigerung
Hartmann schraubt Gewinnerwartungen zurück

Die durch "Fixies"-Windeln und Mullbinden bekannte Paul Hartmann AG aus Heidenheim hat ihre Erwartungen für das laufende Jahr zurückgeschraubt.

Reuters HEIDENHEIM. Für das laufende Jahr rechne Hartmann mit einem stabilen Ergebnis, teilte der Hersteller von Hygieneprodukten am Montag mit. Im Sommer hatte sich Hartmann noch vorgenommen, den Gewinn nach Steuern gegenüber dem Vorjahresniveau von 14,9 Millionen Euro um mindestens zehn Prozent zu steigern. Der Umsatz stieg in den ersten neun Monaten um knapp zwölf Prozent auf 950 Millionen Euro. Rund die Hälfte des Zuwachses entfiel auf den Würzburger Arzneimittelhersteller Kneipp-Werke, den Hartmann vor gut einem Jahr zu 80 Prozent übernommen hatte.

Kneipp habe im September zum ersten Mal nach der Übernahme mit 400 000 Euro schwarze Zahlen geschrieben, hieß es weiter. Im Konzern rechnet Hartmann im Gesamtjahr 2002 mit einer deutlichen Umsatzsteigerung. Damit zähle Hartmann auch weiterhin zu den am stärksten wachsenden Unternehmen der Branche. Im vergangenen Jahr hatte Hartmann den Umsatz um 20 Prozent auf 1,15 Milliarden Euro erhöht. Der Ausbau und die Internationalisierung sollten voran getrieben werden, bekräftigte Vorstandschef Ulrich Hemel. Hartmann ist im Freiverkehr börsennotiert.

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