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«Doggie-Bags» in Deutschland eher verpönt

Bielefeld (dpa/gms) - Das «Doggie-Bag», die «Tüte für den Hund», wie Amerikaner verpackte Essenreste verschämt nennen, hat sich bei uns noch nicht durchgesetzt. Das erklärt Inge Wolff, Vorsitzende des Arbeitskreises Umgangsformen International.

Bielefeld (dpa/gms) - Das «Doggie-Bag», die «Tüte für den Hund», wie Amerikaner verpackte Essenreste verschämt nennen, hat sich bei uns noch nicht durchgesetzt. Das erklärt Inge Wolff, Vorsitzende des Arbeitskreises Umgangsformen International.

Zwar sei es ein guter Gedanke, übrig gebliebene Lebensmittel nicht einfach dem Mülleimer zu überantworten. «Doch die hiesige Gastronomie ist darauf nicht eingestellt und hätte oft vermutlich gar keine passenden Behälter für den Abtransport der Steak-Reste.» Anders ist die Lage, wenn das Restaurant oder der private Gastgeber von sich aus vorschlagen, die Reste für den folgenden Tag mit nach Hause zu nehmen. «Ein solches Angebot kann natürlich gern angenommen werden», sagt Wolff.

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