Dokumentation
Auszüge aus der Bush-Pressekonferenz

Wir dokumentieren Auszüge aus der Pressekonferenz George W. Bush vom 6. März 2003 im Wortlaut.

HB/dpa HAMBURG. US-Präsident George W. Bush sagte auf seiner Pressekonferenz unter anderem:

"Der Irak versteckt weiterhin biologische und chemische Kampfstoffe, um zu verhindern, dass die Inspekteure sie entdecken.... So handelt kein Regime, das abrüstet. So handelt ein Regime, das bewusst täuscht. So handelt ein Regime, das systematisch und bewusst die Welt zurückweist."

"Saddam Hussein rüstet nicht ab, das ist Tatsache, das kann nicht bestritten werden.... Saddam Hussein und seine Waffen sind eine direkte Bedrohung unseres Landes, unserer Bevölkerung und aller freien Menschen. Wenn die Welt der Gefahr durch das irakische Regime nicht widersteht, weil sie Gewalt auch als letztes Mittel ablehnt, dann nehmen die freien Länder unannehmbare Risiken auf sich."

"Die Angriffe vom 11. September 2001 zeigen, was die Feinde Amerikas mit vier Flugzeugen anrichten konnten. Wir werden nicht warten, um herauszufinden, was sie mit Massenvernichtungswaffen anrichten können. Wir sind entschlossen, der Gefahr zu begegnen, wo immer sie entsteht. Ich werde das amerikanische Volk nicht der Gnade des irakischen Diktators und seiner Waffen anvertrauen."

"Wir sind noch in der letzten Phase der Diplomatie. Ich verbringe viel Zeit am Telefon und spreche mit befreundeten Regierungschefs darüber, wie notwendig es ist, dass der UN-Sicherheitsrat erklärt, dass Saddam Hussein nicht abgerüstet hat."

"Der Irak ist Teil des Kriegs gegen den Terrorismus. Der Irak hat Verbindungen zum Terrorismus, er besitzt Reichtümer, bildet Terroristen aus. Er ist ein Land, das Terroristen bewaffnen könnte."

"Der Preis, nichts zu tun, übersteigt den Preis etwas zu tun."

"Frankreich und Deutschland haben ihre Überzeugungen kund getan. Wir stimmen nicht überein, wie man am besten mit Saddam Hussein umgeht. Sie sind immer noch Freunde und wir haben eine Menge gemeinsamer Interessen. Unsere transatlantischen Beziehungen sind sehr wichtig."

"Ich mag keinen Krieg. Ich bete für den Frieden."

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