Dokumentation in Mauergedenkstätte eröffnet
Schröder: Erinnerung an die Opfer wach halten

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat zum 40. Jahrestag des Berliner Mauerbaus gemahnt, die Erinnerung an die Opfer wach zu halten.

dpa BERLIN. "Nur sich erinnern an das, was geschehen ist, setzt uns in Stand, miteinander und unabhängig von parteipolitischer Verordnung dafür zu sorgen, dass derartiges nie wieder geschieht", sagte der Kanzler am Montag in Berlin bei der Eröffnung einer neuen Dokumentation in der Mauergedenkstätte Bernauer Straße. Das Mitgefühl für die Opfer und deren Angehörigen müsse weiter deutlich werden.

Schröder sagte weiter, er verachte diejenigen, die damals den Bau der Mauer entschieden haben. Am 13. August 1961 begann das DDR-Regime mit der Abriegelung der Grenzen zu West-Berlin. Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft 13. August starben durch das DDR-Grenzregime 960 Menschen.

Die neue Ausstellung mit dem Titel "Berlin, 13. August 1961" präsentiert neben Fotos auch historische Tonaufnahmen und andere Dokumente vom Bau der Berliner Mauer. An der Ausstellungseröffnung nahm auch Bundestagspräsident Wolfgang Thierse teil.

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