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Dollar profitiert in ruhigem Handel von US-Daten

Der Dollar hat am Freitag nach der Bekanntgabe einiger wichtiger US-Konjunkturdaten wieder etwas zugelegt.

Reuters NEW YORK. Die Daten seien zwar nicht so gut ausgefallen, um aus dem Häuschen zu geraten, sagte Robert Sinche, Währungsstratege bei der Citibank. Jedoch auch nicht schlecht genug, um mit einer Änderung des Handelsgebarens seitens der Anleger zu rechnen.

Der Euro pendelte im späten US-Handel um die Marke von 0,98 Dollar, nachdem er sich zuvor in Höhe seines von der EZB festgelegten Referenzkurses von 0,9833 (Vortag 0,9843) Dollar bewegt hatte. Der Dollar gewann zum Yen auf 118,65/71 Yen, nachdem er vorher zeitweise in Höhe seines Vortagesschlusskurses von 118,20 Yen gelegen hatte.

Der an den Finanzmärkten viel beachtete Konjunkturindex aus dem Großraum Chicago stieg im August auf 54,9 nach 51,5 Punkten im Juli, wie die Vereinigung der Chicagoer Einkaufsmanager mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten einen Stand von lediglich 52,0 Punkten vorausgesagt. Joseph Lavorgna von Deutsche Bank Securities in New York warnte davor, den Chicagoer Einkaufsmanager-Index überzubewerten. Gegenbewegungen zu deutlichen Rückgängen wie im Juli seien bei diesem Indikator häufig und bedeuteten nicht, dass der nationale Einkaufsmanager-Index ebenfalls steigen werde. Das Institute of Supply Management (ISM) veröffentlicht den landesweiten Index am kommenden Dienstag.

Nach endgültigen Berechnungen der Universität Michigan sank das Vertrauen der US-Verbraucher in die wirtschaftliche Entwicklung ihres Landes im August entgegen den Erwartungen der Analysten. Der Index fiel auf 87,6 von 88,1 Punkten im Juli. Von Reuters befragte Volkswirte hatten demgegenüber einen Indexstand von 88,3 Punkten vorausgesagt.

Die Rede von US-Notenbankchef Alan Greenspan auf einem Wirtschaftssymposium der Fed von Kansas City hatte Händlern zufolge keinen Einfluss auf das Marktgeschehen.

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