Dollar wieder fester zum Yen
Euro dreht ins Minus

Der Euro hat am Mittwochvormittag im europäischen Handel leicht nachgegeben, nachdem er zuvor deutlich angestiegen war. Die Nachricht vom Dienstag, dass der US-Einzelhandelskonzerz Kmart Konkursantrag gestellt habe, habe zwar den Dollar belastet und damit den Euro gestärkt, sagten Händler.

Reuters TOKIO. Die Marktteilnehmer hielten sich aber vor der Rede des EZB-Präsidenten Wim Duisenberg vor dem Europaparlament um 15.00 Uhr MEZ zurück.

Der Euro notierte gegen Mittag bei 0,8856/60 $ nach 0,8861/66 $ am späten Dienstag in New York. Im Vormittagshandel hatte der Euro zuvor ein Wochenhoch bei 0,8890 $ markiert. Zum Yen notierte die Gemeinschaftswährung weiter höher bei 118,86/91 Yen. Der Dollar drehte zum Yen wieder ins Plus und notierte mit 134,17/23 Yen in der Nähe seines Dreijahreshochs.

Der Dollar profitierte Händlern zufolge von den Aussagen des japanischen Ministerpräsidenten Junichiro Koizumi, dass die Kurse Sache des Marktes seien: "Das Thema des Devisenkurses sollte dem Markt überlassen werden. Aber im Fall von Volatilität oder eines schnellen Verfalls des Yen müssen wir dies aufmerksam beobachten", sagte Koizumi.

In einer Rede von US-Finanzminister Paul O'Neill in Japan sahen Händler kaum Anzeichen für einen starken Widerwillen der USA zu einem schwachen Yen. "Das Fehlen einer scharfen US-Kritik an Japans Währungspolitik bedeutet, dass der Markt den Yen tiefer treiben wird", sagte Währungsstratege Shahab Jalinoos von UBS Warburg. Seit einem Hoch im September büßte der Yen zum Dollar rund 15 % an Wert ein.

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