Doping immer weiter verbreitet
Doping in Fitness-Studios Besorgnis erregend

Das Doping in Fitness-Studios hat Besorgnis erregende Ausmaße angenommen. Dies belegt eine von der Europäischen Union geförderte und vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) unterstützte Studie.

dpa BERLIN. Nach Untersuchungen in den vier EU-Ländern Deutschland, Belgien, Italien und Portugal greifen durchschnittlich 5,7 % aller Sportlerinnen und Sportler in kommerziellen Fitness-Studios zu Anabolika, um ihre Leistungen zu verbessern.

Bei der Vorstellung der Studie in Hannover befürchtete Niedersachsens Innen- und Sportminister Heiner Bartling eine weitaus höhere Dunkelziffer und schätzte, dass rund 20 % aller Besucher von Fitness-Centern verbotene Präparate zum Muskelaufbau nehmen.

"Dort bekommen sie zum Teil das Zeug unter der Ladentheke", kritisierte der Minister, der darauf verwies, dass allein in Deutschland pro Jahr für etwa 100 Mill. Euro illegale Doping- Mittel gekauft würden. Gefördert werde die Missbrauchsbereitschaft auch durch die leichte Verfügbarkeit von Doping-Präparaten. So stelle das Internet eine wichtige Plattform für den illegalen Handel mit Doping-Mitteln dar. Allein für Deutschland wurden 15 Websites mit 250 entsprechenden Angeboten verzeichnet.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%